10.12.2010
come closer-Vortrag
„Design für die Zukunft” – „Praxistransfer” an der Hochschule RheinMain
Wiesbaden, 7.12.2010. Im Rahmen der Vortragsreihe „Praxistransfer” des Fachbereiches Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain stellte come closer-Designerin Christine Fehrenbach gemeinsam mit den Studierenden die Frage: „Was ist das, Design für die Zukunft? Ist Sustainable Design die Lösung für eine bessere Zukunft?“
Das Thema wurde aus der Perspektive von acht Unternehmen, Initiativen und Plattformen beleuchtet, die sich mit Zukunft und Sustainable Design beschäftigen. Die Praxisbeispiele zeigten, dass die gezielte Verbindung von Design und Nachhaltigkeit neue Kriterien für gute Gestaltung schafft. Dass diese Kriterien nicht bei Material- und Ressourcenfragen stehen bleiben, sondern eine neue Ästhetik anvisieren, brachte Christine Fehrenbach mit Thomas Matthews zum Ausdruck: „Reducing negative impact and enhancing the positive. To put it another way, we believe in good design – appropriate, sustainable and beautiful.“
Eine wichtige Quelle für neue Designlösungen, so Christine Fehrenbach, sei „die umfassende, d.h. Formen, Inhalte und Funktionen problematisierende Kommunikation mit Endverbrauchern. Sicher ist, dass gerade nachhaltige Produkte erst durch Authentizität und echte Glaubwürdigkeit Vertrauen beim Konsumenten gewinnen, – eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Sustainable Design nicht nur an Akzeptanz gewinnt, sondern geradezu selbstverständlich wird.” Dazu könne jeder – jetzt und hier und von heute an – beitragen, schloss die come closer-Designerin und zitierte die Formel der Plattform wearewhatwedo.org: „Small Actions x Lots of People = Big Change”.
© Fotografie (Teil des Vortrages): www.greenpeace.de. Aktion zur Klimaerwärmung im Jahr 2007: Greenpeace und der US-Installationskünstler Spencer Tunick organisierten zusammen mit Hunderten von Freiwilligen eine „Lebendskulptur” auf dem Schweizer Aletschgletscher.
Reservierungsformular