„Bow Bins“: „Alte Plastikeimer werden recycelt und zu einem neuen Ganzen zusammengefügt – die Löcher werden mit Binsen, Weide oder Rattan geflickt.”
© Cordula Kehrer, www.cordulakehrer.de
„Bow Bins“: „Jeder Eimer ist ein Unikat und von lokalen Korbflechterinnen handgefertigt.”
© Cordula Kehrer, www.cordulakehrer.de
„Self Reflecting Lamp”: „As to their original function, the elements are reduced to absurdity, giving us the impression that they are no longer of use.” © Oliver Schick, www.oliver-schick.com
„Self Reflecting Lamp”: „The object in its integrity, however, makes its ‚user’ think about its functionality and thus forces him to reflect about the things that surround him.”
© Oliver Schick, www.oliver-schick.com
„Broken Porcelain“: „This collection was inspired by a shiny coat button, found in a sunny yard. I kept it to fix my broken sugar bowl's lid. It was the beginning of an obsession: Collecting + transforming flawed porcelain, thus continuing each objects’ story.” © Julia Landsiedl, www.jeplus.at
„Broken Porcelain“: „What is ‚precious’ to people? How do they deal with loss + damage?” © Julia Landsiedl, www.jeplus.at
„Gestaltungsansicht“: „Der Gestalter ist für die Botschaft, die durch seine Arbeit bestätigt wird, verantwortlich – für Form und Inhalt.“ © Martin Steiner, www.martin-steiner.net
„Gestaltungsansicht”: Plakatkonzept für die UNO Flüchtlingshilfe. Die Plakate bestehen aus Überweisungsträgern, die entlang perforierter Nähte abgerissen werden. Gestaltung stellt sich inhaltlich radikal in den Dienst der Kampagne und verschwindet im Falle des Erfolges vollständig. © www.martin-steiner.net
Von links nach rechts: Ulrike Schneider, Astrid Rabin und Christoph Quarch © www.come-closer.net
25.11.2010
Thinking Design – Design trifft Philosophie
# Thinking Design
Was / Wann / Wo
Vortrag / Ausstellung
25. November 2010
Museum für
Angewandte Kunst
Frankfurt
Referent
Dr. Christoph Quarch,
Philosoph und Publizist, beschäftigt sich mit Fragen
der philosophischen Lebens-kunst, der philosophischen Hermeneutik und der Religionsphilosophie
Links zur Ausstellung
Oliver Schick
Julia Landsiedl
Cordula Kehrer
Elmar Sander
Paul Grabowski
Martin Steiner
Thesen zur Ästhetik der Nachhaltigkeit
ist Nachhaltigkeit eine Frage des Maßhaltens? Und was können Designer – die Virtuosen des LESS IS MORE – dazu beitragen?
Dr. Christoph Quarch, Philosoph und Publizist, trug sieben Thesen zur Ästhetik der Nachhaltigkeit vor. Die philosophische Analyse wurde von einer Reihe spannender Ausstellungsobjekte begleitet:
Das Objekt SELF REFLECTING LAMP des Designers Oliver Schick zeigt, dass Reflexion und Selbstreflexion nicht allein Sache der Philosophen ist. Als kritisch-ironisches Abbild der Designbranche eröffnet SELF REFLECTING LAMP eine Auseinandersetzung um den Funktions- und Gebrauchswert von Design heute.
Zwei Unikate aus der Serie BROKEN PORCELAIN von Julia Landsiedl nehmen dieses Thema auf. Die Designerin geht der Frage nach, was einem Ding seinen Wert verleiht und haucht angeschlagenen Tassen, Kannen und Schalen, je nach Makel und Charakter des Objektes, neues Leben ein.
Mit den unbrauchbar gewordenen Dingen der Wegwerfgesellschaft beschäftigt sich auch die Produktdesignerin Cordula Kehrer. Bei ihren BOW BINS handelt es sich um beschädigte Plastikeimer und -schüsseln, die von ihr gefunden und „repariert“ werden, um schließlich – statt auf dem Müll – in Designbüros oder im Museum zu landen.
Vortrag / Ausstellung
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